Windows 7 und andere Microsoft-Produkte am Ende des Supports, welche Auswirkungen hat das für Sie?

Hintergrund

Seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2009 wurde das Betriebssystem Windows 7 von den meisten Unternehmen nach und nach eingeführt. Da Windows 8 sich nicht am Markt durchsetzen konnte, hat es erst 2015, im Jahr des Markteintritts von Windows 10, den ersten Geschwindigkeitsverlust bei Windows 7 gegeben und ist heute noch das letzte von Microsoft vertriebene Client-Betriebssystem.

Immer noch hält Windows 7 einen signifikanten Marktanteil von etwa 35%, verglichen mit Windows 10, das heute auf mehr als der Hälfte der Computer weltweit läuft.

Quelle :

http://gs.statcounter.com/windows-version-market-share/desktop/worldwide/#monthly-200906-201905

Welche wichtigen Microsoft-Produkte sind am Ende ihrer Lebensdauer ?

Wie bei praktisch allen IT-Produkten kündigt auch Microsoft das Ende der Lebensdauer ihrer Betriebssysteme an, sobald sie veröffentlicht werden. Sie informiert auch über die Dauer des zugehörigen Supports, zu dem unter anderem die Veröffentlichung von Software-Updates gehört.

Das Ende des Lebens von Windows 7 wird am 14. Januar 2020 stattfinden, ab diesem Zeitpunkt wird Microsoft die Verteilung von Updates einstellen, um Fehler und Sicherheitsprobleme zu beheben. Infolgedessen sind Kunden erhöhten Sicherheitsrisiken ausgesetzt, die mit Schwachstellen in diesem Produkt verbunden sind und nach Ablauf dieser Frist entdeckt werden können.

Betroffen sind auch die “Server”-Produkte und Betriebssysteme von Microsoft (Windows Server 2008, Exchange 2010, etc.). Die Sicherheitsrisiken werden daher durch die Belastung im Internet (Web, E-Mail, Fernzugriff, etc.) erhöht.

Unter den am häufigsten in Unternehmen anzutreffenden Produkten laufen die folgenden am 14. Januar 2020 aus :

  • Windows 7
  • Windows Server 2008 und 2008 R2
  • Exchange Server 2010
  • Hyper-V Server 2008 und 2008 R2
  • Windows Server Update Services 3.0
  • SQL Server 2008 und 2008 R2 (läuft am 09.07.2019 ab)

Welche Auswirkungen hat das auf Sie ?

Vor mehr als drei Jahren hat Kyos eine schrittweise Migration der von ihm verwalteten Computer- und Serverausrüstung eingeleitet. Mittlerweile zählen wir mehr als 650 Windows 10 Workstations und fast 300 Server in einer Version nach Windows Server 2008 R2 zu unseren betreuten Kunden.

Die bei dieser Migration gesammelten Erfahrungen zeigen, dass die meisten Drittanbieter ihre Softwarelösungen zur Leistungsoptimierung auf den neuesten Microsoft-Systemen angepasst haben. Es gibt jedoch noch einige Sonderfälle, in denen eine Betriebssystem-Migration schwierig bleibt.

Unsere Teams aus Systemexperten und Sicherheitsberatern können Sie durch einen geeigneten Migrationspfad führen oder Sie über die anzuwendenden Massnahmen beraten, wenn es Ihre Situation nicht zulässt, zu diesem Zeitpunkt auf die neuesten Microsoft-Systeme umzusteigen.

Haben Sie einen Kyos Assist- oder Kyos Serenity-Vertrag?

Migrationsarbeiten wurden durchgeführt, geplant oder werden mit dem Ziel diskutiert, diese Änderung vor Ablauf der Microsoft-Frist zu bewältigen.

Ihre Ansprechpartner stehen Ihnen für alle Fragen zum Status der verwalteten IT-Assets und den bald gefährdeten Produkten gerne zur Verfügung.